Mindestanforderungen / Systemchecker - Prüfprogramm

Was ist das Client-Prüfprogramm und wofür benötige ich dieses?

Das Client-Prüfprogramm ist ein eigenständiges Tool, mit dem die Systemvoraussetzungen für die Software des Urkundenarchivs "Archivium Dokumentenarchiv" überprüft werden.

In der Kurzzusammenfassung werden die Ergebnisse der einzelnen Überprüfungen zusammen mit dem aktuellen Status angezeigt. Für den Status jeder einzelnen Überprüfung gibt es drei Möglichkeiten: OK, NOT OK und WARNUNG.

Sofern alle Überprüfungen mit OK beendet werden, steht einer Installation nichts im Wege, der Gesamtstatus ist OK.

Im Falle einer WARNUNG oder eines NOT OK Ergebnisses, ist in der Zusammenfassung ein weiterer Hinweis zu finden. Der Gesamtstatus wird entsprechend angegeben.

Neben der Kurzzusammenfassung hat der Benutzer auch die Möglichkeit, die Detailergebnisse mit zusätzlichen Informationen im Texteditor anzuzeigen und gegebenenfalls zu speichern.

Zur Verbesserung der Applikation als auch zum besseren Support werden Sie aufgefordert von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, die Kurzzusammenfassung in maschinenlesbarer Form (XML-Datei) mit Hilfe Ihres Standard-E-Mail-Clients per E-Mail an Archivium zurück zu melden.
Auf jenem PC, wo das Prüfprogramm ausgeführt wurde, wird standardmäßig im Temporärordner des Systems weiters eine erweiterte Logdatei (Detailergebnisse der Überprüfungen) mit dem Namen "SystemChecker.log" geschrieben.

Bei einem neuerlichen Aufruf des Testprogramms wird die Logdatei am Ende um das neue Testergebnis ergänzt. Getrennt werden die Ergebnisse durch zwei mit * markierten Zeilen. Die aktuellsten Ergebnisse finden Sie somit immer am Ende der Logdatei.

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Wo kann das Client-Prüfprogramm gefunden werden?

Das Client-Prüfprogramm Systemchecker.exe kann über die Installations CD aufgerufen werden. Es dient ausschließlich der Überprüfung der Systemvoraussetzungen für die Software des Urkundenarchivs "Archivium Dokumentenarchiv".

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Wie kann das Client-Prüfprogramm ausgeführt werden?

Die ausführbare Datei des Client-Prüfprogramms heißt "SystemChecker.exe" und kann durch Doppelklick mit der linken Maustaste von jedem beliebigen Medium ausgeführt werden, d.h. sowohl vom USB-Stick, einer CD als auch von der Festplatte.

Die Ergebnisse der Prüfung werden neben der Anzeige im Fenster auch in eine Logdatei im Temporärordner des Systems geschrieben. Dieser kann z.B. im Verzeichnis C:\Documents and Settings\<IHR BENUTZERNAME>\Local Settings\Temp bzw. C:\Dokumente und Einstellungen\<IHR BENUTZERNAME>\Lokale Einstellungen\Temp gefunden werden.

Zur Ausführung des Prüfprogramms benötigen Sie keine Administratorrechte.

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Welche Informationen beinhaltet die Logdatei?

Am Anfang der Detailergebnisse wird u. a. neben der Versionsnummer des Client-Prüfprogramms der Prüfzeitpunkt festgehalten. Danach erfolgt eine Listung der Detailergebnisse der einzelnen Überprüfungen.

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Welche Überprüfungen führt das Client-Prüfprogramm durch?

Es werden folgende Punkte überprüft, die Aufschluss darüber geben sollen, ob das Archivium Dokumentenarchiv installiert und betrieben werden kann.

  1. Systeminformationen
  2. Betriebssystem
  3. Festplattenkapazität
  4. Kartenleser
  5. Internetverbindung
  6. Verwendete Ports
  7. Software
  8. Scanner
  9. Hauptspeicher
  10. Drucker

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Was wird mit "Systeminformationen" überprüft?

Die Überprüfung dient zur Feststellung der allgemeinen und aktuellen Systeminformationen. Es wird dabei der Computername sowie der Benutzername (des aktuell angemeldeten Benutzers) ermittelt und festgestellt, ob dieser Administratorrechte besitzt oder nicht. Ist dies nicht der Fall, wird ein NOT OK retourniert, da die Installation der Applikation Administratorrechte benötigt. Stellen Sie daher sicher, dass die Installation von einem Benutzer durchgeführt wird, der auch die Administrationsrechte besitzt.
Außerdem werden präventiv für eine effiziente Kommunikation mit Ihrem Support weitere Systeminformationen in der Logdatei gespeichert. Folgende gewöhnliche Befehle, die vom Betriebssystem bereitstellt werden, werden ausgeführt:

  • set (liefert eine Auflistung der gesetzten Umgebungsvariablen)
  • ipconfig /all (liefert eine Aufstellung der aktuellen und konfigurierten Netzwerkverbindungen)
  • netstat –an (liefert eine Aufstellung der aller Verbindungen und offenen Ports in numerischer Darstellung auf Ihrem Computer)


Außerdem werden neben der aktuell installierten Software auch die vorhandenen Java virtuellen Maschinen (VMs) aufgenommen und die aktive markiert.

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Was wird mit "Festplattenkapazität geprüft?

Die Applikation Archivium Dokumentenarchiv benötigt mindestens 512 MB freien Speicher. Das Client-Prüfprogramm untersucht vorerst, ob auf der Partition C dieser freie Platz zur Verfügung steht (Default-Installations-Verzeichnis). Ist dies nicht der Fall, werden weitere zur Verfügung stehende lokale Partitionen überprüft. Stellen Sie sicher, dass zumindest eine Partition diese freie Festplattenkapazität aufweist und installieren Sie die Software auf dieser Partition.

Berücksichtigen Sie auch, dass Archivium Dokumentenarchiv neben dem Festplattenspeicher für die Software auch Speicherplatz für die zu archivierenden bzw. für die geladenen Urkunden benötigt. Es wird daher empfohlen zumindest 1 GB freien Festplattenspeicher für Archivium Dokumentenarchiv zur Verfügung zu haben.

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Was wird mit "Kartenleser" überprüft?

Für die Applikation Archivium Dokumentenarchiv wird zur Erstellung der sicheren Signatur der Rechtsanwaltsausweis benötigt. Dazu wird zum einen die Smartcard (die die Zertifikate – ausgestellt von A-Trust – und Schlüssel beinhaltet) und zum anderen einen geeigneten Kartenleser benötigt, um eine solche Signatur erstellen zu können. Weitere Informationen zur sicheren Signatur finden Sie u. a. auf den Homepages der A‑Trust und der RTR (Regulierungsbehörde).

Im Zuge der Prüfung der Voraussetzungen für die Archivapplikation wird versucht, etwaige installierte und unterstützte Kartenlesegeräte zu finden. Die Archivapplikation ist mit folgenden Kartenlesegeräten erfolgreich getestet:

  • Reiner SCT cyberJack e-com Chipkartenleser mit Tastatur und Display
    Firmware Version 2.0
  • Reiner SCT cyberJack pinpad Chipkartenleser mit Tastatur
    Firmware Version 2.0 und 3.0
  • Towitoko CHIPDRIVE® pinpad (SCM Microsystems SPR532)
    Firmware Version 4.15


Wird einer dieser Kartenleser gefunden, liefert das Prüfergebnis ein OK.

Sofern Sie einen hier nicht angeführten Kartenleser verwenden, wird eine WARNUNG ausgegeben. Machen Sie sich bewusst, dass für die Erstellung der sicheren Signatur ein von A-Trust empfohlenes Kartenlesegerät verwendet werden sollte. Sofern die Kompatibilität des Kartenlesegeräts mit der Applikation nicht gewährleistet ist und in der Nutzung Probleme auftreten, muss eine genauere Analyse stattfinden. Die von der Archivapplikation empfohlenen Kartenlesegeräte sind jedenfalls für die sichere Signatur geeignet.

Wird kein Kartenleser gefunden, dann ist das Prüfergebnis negativ (NOT OK). In diesem Fall stellen Sie sicher, dass Sie einen Kartenleser beschaffen und diesen installieren.

Bei der Prüfung wird eine Liste aller vorhandenen Kartenleser ausgegeben. Es wird zusätzlich versucht, auf eine eventuell im Kartenlesegerät eingesteckte Karte zuzugreifen.

Hinweis: Es werden nur die zum Überprüfungszeitpunkt aktuell angeschlossenen und funktionierenden Kartenleser vom Prüfprogramm erkannt!

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Was wird mit "Internetverbindung" geprüft?

Bei dieser Überprüfung wird festgestellt, ob dem Computer, auf dem das Client-Prüfprogramm ausgeführt wird, eine direkte Verbindung ins Internet möglich ist. Dazu wird neben einen PING auf einen allgemeinen Server des Software-Herstellers versucht, über die Ports 80 und 443 auf den Archivserver zuzugreifen bzw. die LDAP-Verbindung (Port 389) zum Verzeichnisdienst von A-Trust getestet.

Die Verbindungen auf Port 80 bzw. 443 werden vom Backend in Ihrer Kanzlei zum Archivserver im Rechenzentrum benötigt und überprüft. Außerdem benötigen auch die in der Lösung integrierten Applikationen (a.sign client, Bürgerkartenumgebung/Secure Viewer von IT-Solution) ggf. Internetverbindungen.

Das Port 389 wird für den Zertifikatsimport bzw. den Bezug der Widerrufslisten vom Zertifizierungsdiensteanbieter (A-Trust) benötigt. Sofern dieses nicht zur Verfügung steht, gibt es eine WARNUNG, da die Funktionalität grundsätzlich zur Verfügung steht, jedoch bei Signaturverifikationen und beim Zertifikatsimport kein LDAP Zugriff möglich ist. In diesen Fällen gibt es nämlich bei einer Verifikation eine Warnung bzw. ist der Import eines Zertifikats nur eingeschränkt (direkt von der Karte) möglich. In den anderen Fällen wird immer ein NICHT OK retourniert (d.h. bei Problemen mit den Ports 80 und 443 ins Internet).

Für die Prüfung wird zuerst ohne Verwendung eines Proxies versucht, den Verbindungsaufbau durchzuführen. Sofern dies nicht möglich ist, wird jene Proxyeinstellung verwendet, die im Windows Betriebssystem (siehe Internet Explorer, Extras, Optionen, Verbindungen, Einstellungen der LAN-Einstellungen) konfiguriert ist.

Die Prüfung liefert als Ergebnis ein OK, wenn alle Testverbindungen hergestellt werden konnten.

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Was wird mit "Verwendete Ports" überprüft?

Mit der Software Archivium Dokumentenarchiv wird auf Ihrem Computer ein kleiner Webserver installiert, der es ermöglicht, Daten mit dieser Software auszutauschen (über sog. Webservice-Schnittstellen). Zum einen nutzt die Oberfläche diese Kommunikation, zum anderen können auch externe Softwarehersteller (z.B. Kanzleisystemhersteller mit ihren Produkten, webERV-Client Softwarehersteller) diese Schnittstellen nutzen.

Zu diesem Zweck überprüft das Client-Prüfprogramm jene Ports, um die oben angesprochene Kommunikation durchführen zu können (Port 8192). Falls der Standardport nicht mehr verwendet werden kann, wird eine WARNUNG ausgegeben und der nächste freie Port angezeigt (geprüft werden Ports im Bereich 8192 bis 8200).

Im Fall einer solchen WARNUNG müssen Sie dies im Zuge der Installation berücksichtigen und es muss eine entsprechende Konfiguration erfolgen.

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Was wird mit "Software" überprüft?

Bei dieser Überprüfung wird festgestellt, ob die von der Applikation Archivium Dokumentenarchiv verwendete und integrierte Software (a.sign client vom Zertifizierungsdiensteanbieter A-Trust sowie die Signatur- bzw. Bürgerkartenumgebung trustDesk basic von IT-Solution) bereits installiert sind.

Die Signaturumgebung benötigt in weiterer Folge noch eine Erweiterung, um vom Archivium Dokumentenarchiv verwendet werden zu können. Diese Prüfung dient vor allem zur Feststellung, ob es ggf.  Konflikte geben kann. Sofern Sie die benötigte Software nicht installiert haben, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Es wird zwar eine WARNUNG ausgegeben, die benötigte Software wird jedoch mit dem Installationspaket von "Archivium Dokumentenarchiv“ zur Verfügung gestellt.

In den Details werden weiters alle installierten Programme angezeigt.

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Was wird mit "Scanner" überprüft?

Für die Applikation Archivium Dokumentenarchiv wird zum Erfassen bzw. zum Scannen der am Papier erstellten Urkunden ein Scanner benötigt. Im Zuge der Prüfung der Voraussetzungen für die Archivapplikation wird versucht, etwaige installierte und unterstützte Scanner zu finden. Die Archivapplikation ist gegenwärtig mit folgenden Scannern erfolgreich getestet (diese Liste wird künftig erweitert):

  • HP Scanjet 7650
  • Canon PIXMA MP830
  • HP Scanjet 2400 (erfolgreich getestet auf XP)
  • HP OfficeJet PRO L7750 (erfolgreich getestet auf XP)
  • HP Photosmart C6180 (erfolgreich getestet auf XP)
  • Canon LiDE 20 (erfolgreich getestet auf XP)
  • Fujitsu Siemens M3092DC (nicht mehr erhältlich)

Wird einer dieser Scanner gefunden, liefert das Prüfergebnis ein OK.

Grundsätzlich können alle Scanner mit einer TWAIN Schnittstelle verwendet werden. Da im Zuge der Entwicklung jedoch nur eine begrenzte Zahl an Scannern auf Interoperabilität getestet werden können, wird für alle nicht unterstützten Scannermodelle, mit einer TWAIN Schnittstelle eine WARNUNG ausgegeben. Sofern die Kompatibilität des Scanners mit der Applikation jedoch nicht gewährleistet ist und in der Nutzung Probleme auftreten, muss eine genauere Analyse stattfinden.

Wird kein Scanner gefunden, dann ist das Prüfergebnis ebenfalls eine WARNUNG. In diesem Fall können Sie keine Urkunden scannen. Sie haben aber mit der Applikation „Archivium Dokumentenarchiv“ die Möglichkeit, bereits (fremd-) gescannte Bilddateien zu importieren.

Hinweis: Es werden nur die zum Überprüfungszeitpunkt aktuell angeschlossenen und funktionierenden Scanner vom Prüfprogramm erkannt!

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Was wird mit "Hauptspeicher" überprüft?

Die Applikation Archivium Dokumentenarchiv benötigt 512 MB exklusiven physikalischen Speicher. Das Client-Prüfprogramm überprüft dafür den physikalischen Speicher und gibt für den Fall, dass dieser grundsätzlich unter dieser Grenze liegt ein NOT OK aus aus. Für den Fall, dass Ihr Computer über weniger Speicher verfügt empfiehlt sich eine Speichererweiterung.

Um keine Performance-Einbußen zu haben, wird empfohlen, dass abhängig von der Anzahl der Frontends zumindest 1 GB physikalischer Speicher am Backend-Computer zur Verfügung stehen.

Bei den Details werden eine Aufteilung des Hauptspeichers in physikalischen und virtuellen Speicher sowie der jeweils verfügbare freie Speicher ausgegeben.

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Was wird mit "Drucker" überprüft?

Das Client-Prüfprogramm überprüft, ob am Computer überhaupt ein Drucker zur Verfügung steht. Für die Applikation Archivium Dokumentenarchiv macht es keinen Unterschied, ob dies nur ein virtueller Drucker (z.B. für Ausgaben nach PDF) oder ähnliches ist. Die Applikation verwendet standardmäßig den Drucker, der im Betriebssystem als Default-Drucker definiert ist. In den Detailinformationen werden immer alle installierten Drucker aufgelistet.

Ist überhaupt kein Drucker installiert, wird eine WARNUNG ausgegeben. Bitte kümmern Sie sich um Installation eines Druckers, damit Sie alle Arbeitsvorgänge unterstützen können.

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Was bedeutet die Zusammenfassung in den Details?

Mit dieser Kurzzusammenfassung wird noch einmal eine Übersicht über die Prüfergebnisse dargestellt und - wo es notwendig ist - eine kurze Detailinfo angegeben.

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Welche Informationen werden wohin versendet, wenn ich auf den Button "Protokoll versenden" klicke?

Durch Klick auf den Button "Protokoll versenden" werden genau jene Informationen an Archivium übermittelt, die in der Kurzzusammenfassung angezeigt werden. Die Übermittlung eines Attachments, welches maschinenlesbar ist (XML-Datei), erfolgt mit Hilfe Ihres Standard-E-Mail-Clients und soll der kontinuierlichen Verbesserung der Applikation als auch des Supports dienen. Stellen Sie daher vorab sicher, dass Ihr E-Mail-Client korrekt eingerichtet ist und ebenfalls Internetzugang zum Versenden von E-Mails hat. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch und unterstützen Sie Archivium bei der Verbesserung der Applikation und des Supports.

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